Klarer Sieg gegen starke Schwarzenauer

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Vorneweg: Das Fehlen einiger Leistungsträger wie J. Kienast und K. Geißner konnten wir durch eine starke Auswechselbank sowie den Einsatz unserer Neuzugänge Kai Ullmann und Micki Keka recht gut kompensieren. Die beiden setzten bereits in den ersten Spielminuten einige Akzente und waren über die ganze Spielzeit hinweg brandgefährlich.

 

Das erste Tor jedoch war dem Geburtstagskind Bernhard Rützel vorbehalten. Dieser reagierte in der 10. Spielminute nach einem zu kurz abgewehrten Eckball am schnellsten und drückte den Ball aus kurzer Entfernung überlegt über die Linie.

Kurz darauf scheiterte Kai Ullmann nach einer sauberen Kombination am Pfosten. Im Verlauf der ersten Hälfte erspielten wir uns einige gute Torchancen, die aber teils fahrlässig ausgelassen wurden. Gab es auf Grund der sehr offensiv ausgerichteten Startelf ein paar Abstimmungsprobleme an der Schnittstelle zwischen Abwehr und Mittelfeld, bekam man dieses Problem im Laufe der ersten 20 Minuten doch ganz gut in den Griff, sodass die Schwarzenauer mit ihren Angriffsbemühungen meist an der starken Abwehr um Roland Dittmann scheiterten. Der wieder genesene Michael Leikam im Rottendorfer Tor musste nur selten eingreifen. Echte Torchancen ergaben sich in der ersten Halbzeit für unseren Gegner kaum, was allerdings keine Rückschlüsse über dessen Spielstärke zulässt.

Kurz nach dem Wechsel nutzte die Schwarzenauer Offensivabteilung einen groben individuellen Schnitzer in unserer Abwehrreihe eiskalt und glichen zum 1:1 aus. Gott sei Dank folgte unsere Antwort auf dem Fuße: M. Keka setzte sich in der 49. Minute auf der rechten Angriffsseite gegen mehrere Gegenspieler durch, seine scharfe Hereingabe verwertete Bernhard Ebert mit seinem starken linken Fuß: Der alte Abstand war wieder hergestellt.

Weitere vier Minuten später entschied der Schiedsrichter der Partie, Klaus Heinkel, nach einem Foul an unserem unermüdlich rackernden Mittelstürmer Alex Vorndran auf Strafstoß. Bernhard Rützel durfte antreten und erhöhte auf 3:1.

Anschließend kamen die in Teilen etwas frustriert wirkenden Schwarzenauer auf, setzten uns gut 20 Minuten gehörig unter Druck und wollten den Anschlusstreffer geradezu erzwingen. Wir überstanden diese Phase des Spiels mit etwas Glück unbeschadet. Als Alex Vorndran in der 76. Spielminute nach einem Konter auf der linken Seite über den agilen Maik Klaas seine Leistung mit dem 4:1 krönte, war das Spiel endgültig gelaufen. Unser Gegner zollte seiner kräftezehrende Druckphase Tribut und hatte bis auf wenige Akteure so gut wie nichts mehr entgegenzusetzen.

Fazit: auch mit einem Überschuss an Offensivkräften kann man ein Spiel erfolgreich gestalten. Vielleicht probieren wir es künftig auch einmal mit 8 oder 9 Angreifern!?!

   
| Freitag, 18. Mai 2012 |