Verstärkung aus USA ermöglicht Unentschieden gegen Sommerach
Nach wie vor ohne Thorsten Dürr aber mit Überraschungsspieler aus Philadelphia konnte die erste Herrenmannschaft ein wichtiges Unentschieden gegen die Sommeracher Mannschaft um den Bundestagsabgeordneten Frank Hofmann erringen. Dank der Siege in Ebern (9:3) und Hofheim (9:2) stand die Mannschaft zeitweise auf einem nie für möglich gehaltenen 3. Platz!Zum Spielverlauf: Gegen Rottendorf immer dabei: Sommerachs Nummer 1, Bundestagsabgeordneter Frank Hofmann, sowie eine bärenstarke Mannschaftsaufstellung.
Rottendorf muss nach wie vor ohne Thorsten Dürr antreten, wurde aber gegen das wichtige Spiel durch unseren Amerikaner, Wolfgang Wießler verstärkt, welcher einen 3-tägigen Deutschlandbesuch nutzte um mal wieder das TSV-Trikot überzustreifen. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an Wolfis uneigennützige Bereitschaft !!

Wolfgang Wießler aus Philadephia/USA nutzte einen
3-Tage-Deutschlandaufenthalt, um sich das TSV-Trikot überzustreifen.
In den drei Anfangsdoppeln musste sich unser 1er-Doppel Kopala/Wießler gegen Schwarz/Sauer deutlich mit 0:3 geschlagen geben. Rüppel/Müller verloren gegen Sommerachs 1er-Doppel Hofmann/Wendorff im Entscheidungssatz mit 2:3. Im Kampf der 3-er Doppel behielten Harald Dürr und Walter Böhm mit 3:1 die Oberhand.
Beim Aufeinandertreffen von Sommerachs Nummer 1, Frank Hofmann gegen Rottendorfs Nummer 2, Frank Rüppel musste Rüppel nach 2:0 Satzführung noch in den Entscheidungssatz, entschied dann aber das Spiel für Rottendorf. Peter Kopala siegte deutlich gegen Sommerachs Nr. 2, Schwarz.
Im besten Spiel des Abends ging es zwischen Harald Dürr und Günther Wendorff wie in der Vorrunde in die Verlängerung des Entscheidungssatzes. Sommerachs Nr. 3, der bislang eine makellose Bilanz von 15:0(!) Spielen aufwies, konnte dank des variantenreichen Spiels von Harald Dürr seine Qualitäten zwar zeigen, bekam aber im Verlauf des Spiels immer noch bessere Antworten von Dürr. Mit 12:10, 9:11, 13:11 (nach 6:10 Rückstand), 7:11 und 13:11 behielt Harald Dürr am Ende nicht nur die besseren Nerven, sondern auch den verdienten Sieg zu Gunsten des TSV in Händen.
Wolfgang Wießler bewies nach zweijähriger Abstinenz, dass er nichts verlernt hat. Eher die mangelnde Turnierpraxis lässt die 5-Satz Niederlage gegen Georg Utz erklären.
Im hinteren Paarkreuz musste sich sowohl Walter Böhm gegen Sauer und Rainer Müller gegen Burkhard Utz geschlagen geben, wobei Müller nach 1:0 Satz- und 10:7-Führung völlig den Faden verlor mit 1:3 unterlag.
Beim Zwischenstand von 4:5 kam es dann zum Duell der beiden 1er, Peter Kopala und Frank Hofmann. Kopala siegte nach harten Kampf im Entscheidungssatz schliesslich deutlich mit 11:4. Frank Rüppel siegte sicher mit 3:1 gegen Schwarz und brachte Rottendorf mit 6:5 in Führung.
Dann riss der Faden und Wießler, Dürr und Müller mussten Niederlagen einstecken. Walter Böhm kämpfte sich nach fast aussichtslosem 0:2 Rückstand wieder zurück ins Spiel und schaffte im Entscheidungssatz den Sieg für Rottendorf und gab dem Schlussdoppel Kopala/Wießler damit die Möglichkeit auf 8:8 Unentschieden auszugleichen. In einem spannenden und knappen Spiel setzte sich schliesslich die bessere Dynamik der beiden Rottendorfer gegen die erfahrenen Sommeracher durch und der Punktgewinn war mehr als verdient.
Fazit: Wie schon in der Vorrunde konnte das 1. Paarkreuz mit Peter Kopala und Frank Rüppel überzeugen und Harald Dürr setze mit seinem Sieg gegen Wendorff eine besondere Marke. Kopala behauptet sich in der Gesamtbilanz der Vor- und Rückrunde als bester Spieler der Liga. Frank Rüppel steht immerhin auf Rang 3. In der Rückrundenbilanz teilen sich beide Spieler mit je 7:1 Siegen den ersten Platz. In jedem Falle fand das ehemalige Einser-Doppel Kopala/Wießler zumindest im Schlußdoppel die altgewohnte Stärke. so dass der Punktgewinn ohne zu übertreiben unserem amerikanischen Überraschungsspieler zuzuordnen ist. Eine Mannschaft mit Wolfgang Wießler und Thorsten Dürr wäre für den Rest der Liga eine unüberwindliche Hürde. Bleibt zu hoffen, dass Thorsten Dürr vielleicht noch das eine oder andere Spiel mit dabei sein kann, und dass unser USA-Auswanderer uns des öfteren mal wieder überraschen möge !!
Ein dritter Platz ohne die Nr. 3 wäre vor der Runde nicht in den kühnsten Träumen denkbar gewesen.
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 05. Februar 2009 um 14:44 Uhr
Geschrieben von: Frank Rüppel
Sonntag, den 01. Februar 2009 um 16:07 Uhr
Abteilungsleiter:


