Auch im zweiten Spiel der noch recht jungen Saison hielten sich die Senioren des TSV schadlos und besiegten das Team aus Schwarzach/Schwarzenau etwas glücklich mit 3-2.

 

Schon im Vorfeld zeichnete sich ab, dass die 2. Partie der Saison kein Selbstläufer werden würde, da aufgrund eines Ausflugs des Stammtisches „Blue Flamingo“ und der Absagen der Top-Mittelfeldachse Geissner-Klaas-Rützel gleich ein Großteil der Stammbesetzung fehlen würde. So fanden sich wieder einmal nur 12 Unentwegte am Grasholz ein, um ihre teils morschen und angeschlagenen Knochen zu bewegen.

Glücklicherweise war darunter an diesem Tag auch Jürgen Kienast, ohne den dieser Erfolg wohl nicht möglich gewesen wäre. Letzterer war es dann auch, der immer wieder mit unglaublich präzisen 50m Pässen unsere Sturmreihe Vorndran-Mott-Stark auf die Reise schickte. So setzte sich in der 19. Minute Alex Vorndran auf der linken Seite mit einem gekonnten Dribbling durch und zog aus spitzem Winkel ab. Der gegnerische Keeper lenkte den Ball zum langen Pfosten ab, an dem aufgrund jahrzehntelanger Spielerfahrung (Golo:“Ein guter Stürmer weiß, wo der Ball hinkommt!“) Erich Stark wartete und die Kugel seelenruhig im langen Eck versenkte.

Schwarzach erhöhte nun den Druck, kam aber nur zu Weitschüssen, die aber danebengingen oder eine sichere Beute von Torhüter Michael Leikam wurden. Umso überaschender fiel dann aber doch in der 19. Minute der Ausgleich, als Reinhard Rumpel am 5erEck einen gegnerischen Stürmer regelwidrig von den Beinen holte und der souveräne Schiedsrichter Klaus Heinkel sofort auf Elfmeter entschied.

Die Antwort des TSV ließ nicht lange auf sich warten und nur 11 Minuten später war der alte Vorsprung wiederhergestellt. Bernhard Ebert hatte sich links gelöst, einen Traumpass sicher angenommen, einen Schuss mit seiner gefürchteten linken Klebe angetäuscht und somit den Torhüter in die falsche Ecke geschickt und war dann total entspannt in die Mitte gedribbelt um aus 2 Metern mit rechts(!!!) ins leere Tor zu schieben. Als kurz vor dem Halbzeitpfiff Harald Mott nach einem fantastischen Sprint den Goalie des Gegners aussteigen ließ und aus spitzem Winkel abschloss schien alles auf eine geruhsame 2. Halbzeit hinzudeuten.

Doch weit gefehlt! Unserem Mittelfeld ging zunehmend die Luft aus und Schwarzach drängte uns immer mehr in die Defensive. Es gelang uns aber den drückenden Gegner weitestgehend vom Strafraum fernzuhalten und so ließen wir nur etliche, wenn auch sehr gefährliche und das Tor nur um Zentimeter verfehlende, Fernschüsse zu. Was in den Strafraum kam, entsorgte Jürgen bzw. hielt Michael. Glücksgöttin Fortuna trug zu diesem Zeitpunkt eindeutig Rot-Schwarz. Zunehmend verzweifelte der Gegner auch an den ihrer Meinung nach katastrophalen Platzverhältnissen. Und dies, obwohl Chef-Greenkeeper Hesselbach die alten Herren letzte Woche letzte Woche auf den Platz am Marienheim verbannt hatte, um den Hauptplatz zu schonen! Dass dort unten das gefürchtete Kurzpassspiel der AH a la Barcelona nicht zu praktizieren war, trug dabei sichtlich nicht zur Freude am Training bei.

Den Gästen gelang zwar in der 81. Minute noch der Anschlusstreffer, doch hundertprozentige Torchancen wussten wir durch große Disziplin in der Verteidigung zu verhindern.

Mit hoffentlich mehr Spielern geht es an diesem Samstag, 18 Uhr, gegen den TSV Wiesentheid, einen unserer erfahrungsgemäß stärksten Gegner.

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