TSV Rottendorf I - SF Sailauf        2 : 2

Während es in der Regionalliga aus Sicht der Rottendorfer eher glücklich zu einem 4 - 4 gegen die Schachfreunde aus Sailauf kam, meinte es Fortuna dieses Mal an vier Brettern nicht so gut mit den Rottendorfern.
Nach wechselvollem Verlauf endete die Begegnung 2 - 2 und aufgrund der Berliner Wertung sind wir als letztjähriger Finalist nun leider ausgeschieden.


Nach Abgabe der Aufstellungen konnte man aus unserer Sicht durchaus positiv vermerken, dass die Sailaufer an Brett 4 mit DWZ 1725 eine optische Schwachstelle hatten:

 

TSV Rottendorf (2078)

-

     Schachfr. Sailauf (1962)

 

1

 1

 IM Dr. Peter Ostermeyer (2287)

-

2

Alexander Zentgraf (2152)

 

2

 3

 Matthias Königer (2064)

-

4

Magnus Junker (1977)

 

3

 7

 Dr. Joachim König (1969)

-

3

Andreas Grod (1995)

 

4

 4

 Heiko Richter (1992)

-

10

 Robin Hasenstab (1725)

An Brett 1 machte Alexander Zentgraf kräftig Druck, und brachte unseren besten Spieler durch Zertrümmerung der Bauernstruktur am Königsflügel sehr in Bedrängnis. Alle Versuche von IM Dr. Ostermeyer, die Stellung noch zusammenzuhalten scheiterten leider. Nach dem Damenverlust gegen einen Turm schwenkte Alexander Zentgraf schnell auf den Damenflügel und die fehlende Figurenharmonie brachte die endgültige Niederlage. (0 - 1)

An Brett 3 zeigte Dr. Joachim König wiederum eine Glanzpartie. Versuche des Gegners am Damenflügel zu drücken, wurden mit Zentrumsaktionen geschickt gekontert und dann ein wunderschöner Königsangriff kreiert. Sein Gegner Andreas Grod gab die Dame gegen Turm und Läufer. Mit schnellen Damenschwenks wurde die gegnerische Stellung immer weiter unterhölt. Ein wunderschönes zentrales Bauernopfer brachte dann die sehenswerte Partie zum Sieg. Dr. König gewinnt 23 DWZ Punkte dazu und wird zusammen mit seinen hervorragenden Ligaergebnissen nun die 2.000 Punkte Schallmauer durchstoßen! (1 - 1)

An Brett 4 hatte Heiko Richter doch Probleme ins Spiel zu finden. Er hatte sich zwar sicher, aber eher passiv aufgebaut, was sein Gegner zu einem gewissen Raumvorteil nutzen konnte. Dann ging plötzlich bei Heiko Richter ein Bauer verloren und wir machten uns nun bereits große Sorgen. Im Zeitnotduell verlor dann sein Gegner einen Bauern und damit wieder materieller Gleichstand. Dann schätzte Hasenstab seinen Königsmarsch falsch ein und ein Turm Zwischenschach gewann einen entscheidenden Bauern und Heiko spielte den Rest sicher nach Hause. (2 - 1)

Nun hieß es für Matthias Königer nur noch remis zu halten. Zu Beginn hatte Königer seinem Gegner einen Doppelbauern in der b-Linie verabreicht und das Läuferpaar von Königer sah ebenfalls vielversprechend aus. Auch nach Abtausch der Schwerfiguren und einem Springerendspiel sah alles soweit gut aus. Leider dann einige schwächere Züge, die einen Bauern kosteten. Die Stellung war zwar zu halten, aber Matthias fand nicht immer die besten Züge und so geriet die Stellung immer mehr auf die schiefe Bahn und ging letztlich nach über 5 Stunden verloren (2-2)!

Bei einem Mannschaftsunetschieden im K.O System wird Berliner Wertung angewandt, die gegen Rottendorf entscheidet, da die Rottendorfer an den beiden vorderen Bretter verloren haben. 

Auch Pokal-Titelverteidiger und Oberligist Schweinfurt I schied in Klingenberg aus, dem nächsten schweren Ligagegner der Rottendorfer am kommenden Sonntag.


Bericht: Günter Schmitt
Redaktion: Christoph Bardorz

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