Vergangenen Sonntag traten die Mädchen der U13 zur Endrunde der Unterfränkischen Meisterschaft an. Bis Samstag war noch gar nicht mal klar ob die Mannschaft da überhaupt antreten kann.

Verletzungsbedingt fielen bereits vor  dem Wochenende zwei Mädels komplett aus. Die übrig geblieben drei Spielerinnen die allesamt Blessuren hatten entschieden sich zusammen mit Trainer und Eltern zumindest den Versuch zu starten das erste Spiel zu absolvieren. Der TSV Rottendorf beendete die Vorrunde zur Bezirksmeisterschaft als Dritter in der Gruppe A und musste nun gegen den Zweiten der Gruppe B antreten. Das war ausgerechnet unser Angstgegner aus Aschach. Im Vorfeld war auch klar, dass der TSV Rottendorf so oder so für die Nordbayerische qualifiziert ist, wenn dieses Spiel gewonnen wird. Die Motivation der Mädchen war anfangs etwas durchwachsen, bzw. war der Respekt vor den Aschacher Mädchen sehr groß, konnten sie doch noch nie gegen diese Mannschaft gewinnen und hatten jetzt nicht einmal eine Auswechselspielerin dabei. Was die drei Mädchen des TSV aber schon im ersten Satz spielerisch an den Tag legten, war zur Freude der Trainerin, Eltern und auch etlichen Mannschaften in der Halle, mitunter Volleyball vom Feinsten. Alles was seit dem letzten Spieltag so fleißig trainiert wurde, konnten die Mädels umsetzen. Diesen ersten Satz konnte der TSV Rottendorf dann auch für sich verbuchen. In Satz zwei hatten die Drei dann alle viele Durchhänger und mussten permanent den Punkten hinterher jagen. Jede einzelne Spielerin kam hier, u.a. wegen der mitunter sehr schmerzhaften Verletzungen an ihre körperlichen Grenzen. Doch aufgeben kam nicht in Frage. Dieser Satz ging leider an die Mannschaft von Aschach. Somit mussten wir wohl oder übel den so ungeliebten dritten Satz spielen. Jetzt konnten die Rottendorferinnen wieder an die Leistung des ersten Satzes anknüpfen und bissen auch die Zähne zusammen. Die Mannschaft trat als Einheit auf und spielte all ihr Könnnen aus um den Satz bravorös zu gewinnen. Bis kurz vor Ende war das ein heißumkämpftes spannendes Match, mit auch leider wieder unschönen Situtationen, bezüglich Schiedsrichterentscheidungen und allgemeiner Stimmung in der Halle. Aber auch das irritierte die Mannschaft nicht wirklich und sie spielte so gut wie noch nie.

Die Freude auf Seiten der TSVlerinnen war rießig als sie endlich als Siegerinnen vom Feld gehen konnten.

Erstmals konnte die U13 aus Rottendorf die Mannschaft aus Aschach besiegen, das alleine war schon was ganz Besonderes.

Der TSV Rottendorf hatte sich zudem auch für die Nordbayerische Meisterschaft qualifiziert.

WAS FÜR EIN ERFOLG!

Jetzt ging es noch darum, ob die Mädchen die nächsten beiden Spiele spielen können oder ob wir verletzungsbedingt den Spieltag abbrechen. Die Mädchen wollten nicht unverrichteter Dinge nach Hause fahren und spielten somit noch die Matches gegen Frammersbach und Mömlingen. Es zeigte sich in beiden Spielen, dass es an diesem Spieltag nichts mehr zu reißen gab, waren die Schmerzen der einzelnen Spielerinnen doch am Ende auch zu groß. Beide Spiele gingen klar mit 0:2 an die Gegnerinnen.

Jetzt gilt es die Spielerinnen wieder gesundheitlich auf die Beine zu bekommen, damit wir noch viel trainieren können um an der Nordbayerischen die Gegner zumindest spielerisch ärgern zu können. Das Niveau ist bei diesem Event sicherlich ein ganz anderes was unsere Mädchen bis dahin erlebt haben. Andererseits ist die Mannschaft des TSVs immer für eine Überraschung gut!

Riesen Kompliment an die Spielerinnen, wie sie diesen Spieltag am Sonntag gemeistert und durchgezogen haben.

Es spielten für den TSV Rottendorf: C.Brux, H.Bienmüller und H.Mauer

Zum Seitenanfang
JSN Boot template designed by JoomlaShine.com
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok