Zu Gast im Albert-Schweitzer-Haus am Friedrich-Ebert-Ring 27 gibt der Regionalligist TSV Rottendorf I am Sonntag, den 25.11. ab 10 Uhr als Favorit seine Visitenkarte beim letztjährigen Unterfrankenligameister und Aufsteiger SV Würzburg II ab. Gleichzeitig findet der Landesligakampf SV Würzburg I – NT Nürnberg II statt. Da nur die bayerischen Ligen ab Regionalliga einen Spieltag haben, könnten sich durchaus zahlreiche Schachspieler diesen Leckerbissen ansehen.


Während die Rottendorfer mit 2-2 Mannschaftspunkten im Mittelfeld stehen, ziert Würzburg II das Tabellenende. Überheblichkeit sollte aber komplett fehl am Platz sein, da die Würzburger nur knapp mit 3,5-4,5 gegen den Ligafavoriten Marktleuthen unterlegen waren.
Von den bisher gespielten 16 Partien verloren allerdings die Rottendorfer gerade mal drei Partien, während Würzburg II sieben Mal Partien aufgeben musste. Einmal blieb ein Brett unbesetzt.

Auffallend bei Würzburg II ist jedenfalls, dass starke Spieler der Mannschaftsmeldeliste, wie Thomas Bräutigam (DWZ 1993), Ersöz Can (DWZ 1884) und Ulrich Kinkelin (DWZ 1891) bisher nicht eingesetzt werden konnten. In Bestbesetzung mit Norbert Kuhn (DWZ 2020) dürften die Würzburger ein schwerer Gegner werden.

In der letzten Runde war Landesligist Würzburg I lediglich mit fünf Spielern angetreten und ging mit 1-7 in Nürnberg Süd unter. Sollte sich Würzburg I nicht in der Landesliga halten können, müsste Würzburg II jedenfalls dann automatisch die Regionalliga wieder verlassen.
Jedenfalls sollte sich Rottendorf auf seine spielerischen Stärken verlassen. Mit einem Sieg in Würzburg könnte man Weihnachten jedenfalls ruhig auf sich zukommen lassen, auch wenn in der letzten Runde des Jahres Ligafavorit Marktleuthen noch anklopfen wird.

In der Abstiegsfrage dürfte die gleichzeitige Begegnung von Höchstadt/Aisch gegen Seubelsdorf eine erste Antwort geben.
An der Tabellenspitze kommt es im Kampf von Marktleuthen – Bamberg II zum Duell der verlustpunktfreien Teams. Der Sieger muss dann gegen Bad Neustadt noch zur Qualitätskontrolle.
Stetten dürfte es gegen die verstärkten Neustädter sehr schwer haben.
Im Duell Kronach gegen Sailauf darf ein knappes Ergebnis erwartet werden, wobei die Sailaufer mit einem guten Saisonstart durchaus Rückenwind haben könnten.


Bericht: Günter Schmitt
Redaktion: Christoph Bardorz

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