4er Pokal  |   SK Bad Neustadt - TSV Rottendorf     2½ : 1½ 
Am 17.03. spielte TSV Rottendorf in Bad Neustadt im Halbfinale des Unterfränkischen 4er Pokals.
Trotz einem schönen Sieg an Brett 1 verpasste Rottendorf den Einzug ins Finale nach etwas unglücklichem Verlauf.


Zuerst gab es eine kleine Überraschung für die Rottendorfer 4er Mannschaft: Bucur fehlte an Brett 1 nach der letzten Niederlage gegen IM Peter Ostermeyer, sodass Kartsev sein Glück versuchte.
Peter mit Weiß häufte in seiner unnachahmlichen Art kleinste Vorteile an und begann mit der Bearbeitung gegnerischer Schwächen...

FM Hofstetter mit Weiß an Brett 3 musste gegen Andrey Bobrov nach einem fulminanten Start und Vorteil in Folge oberflächlichen Spiels kompletten Ausgleich und den Verlust der Initiative hinnehmen. Andrey opferte die Dame für zwei Türme (bei aktivem Läufer gegen Verteidigungsspringer und etlichen Bauern beidseits), um auf den ersten beiden Reihen einzudringen. Durch ungenaue Angriffszüge gelang es jedoch dem Bad Neustädter sich herauszuwinden. Mit zunehmender Komplexität und dramatischer schwarzer Zeitnot (1 Sekunde! beim 40. Zug) dann leider ein Versehen.    0 : 1

Inzwischen trug an Brett 1 die meisterliche Spielkunst Früchte: Mehrbauer und anschließende Transformation in Dame und Freibauer gegen Turm und Springer (beiderseits noch Bauern), danach folgte alsbald schwarze Aufgabe.    1 : 1

An Brett 4 gelangte Tom Haasner mit Weiß zum leichten Vorteil gegen den zähen Söder, der sich umsichtig und exakt verteidigte. Die Remisbreite wurde nicht verlassen und im entstandenen Schwerfigurenendspiel spielte die entwertete Bauernstruktur des Schwarzen keine Rolle mehr. Tom gelang es trickreich ins Turmendspiel überzuleiten, das aber lediglich Remis ergab.    1,5 : 1,5

Die längste Partie hatte an Brett 2 Matthias Königer mit Schwarz zu bewältigen. Er spielte gegen Lang, der einige Jahre zurückliegend als einer der Wenigen IM Peter Ostermeyer schon mal bezwingen konnte. Matthias hatte positionelle Nachteile im Mittelspiel bis es zur ersten Zeitkontrolle nach 40 Zügen kam, bei der Beide blitzen mussten. Schiedsrichter Bittner hatte in der Partiephase für beide mitgeschrieben. Im weiteren Verlauf konnte die schwarze Festung gegen den beständig druckerhöhenden Lang nicht gehalten werden. Es kam zum Zugzwang und Bauernverlust.    1,5 : 2,5

Fazit: unglückliches Pokalaus - ein Sieg wäre durchaus möglich gewesen!


Bericht: Matthias Königer
Redaktion: Christoph Bardorz

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