Mit der letzten Runde am 07. April wird die aktuelle Schachligasaison beendet. Bei der ersten und vor allem der zweiten Mannschaft wird es noch spannend. Teams 1, 2 und 4 haben Heimspiel. Team 3 ist in der letzen Runde spielfrei.

Regionalliga Nord-West:
Durch das sehr spannende 4-4 beim ufr. Pokalsieger 2018, SF Sailauf hat man für die letzte Runde mit 7-9 Punkten und Platz 5 aus Abstiegssicht eigentlich nichts mehr zu befürchten. Allerdings gibt es eine sehr unwahrscheinliche Konstellation, die man auf Rottendorfer Seite doch noch beachten muss, die allerdings erst am Ende des Spieltages sichtbar werden wird: Sollte in der Landesliga Nord der Tabellenachte Kehlheim noch den unangefochtenen Tabellenführer Nürnberg Süd schlagen, würde es in der Regionalliga doch noch vier Absteiger in der Zehnertabelle geben, da dann entweder Klingenberg oder Schweinfurt, die direkt aufeinandertreffen, den bitteren Weg nach unten antreten müssten. Wenn dann sowohl Stetten, wie auch Sailauf gegen stärkere Mannschaften punkten würden, würde es uns, bei einer Niederlage, auch noch treffen können.
Der einfachste Weg für uns ist es somit, gegen den Tabellenneunten und sicher absteigenden SC Höchstadt am Sonntag ab 10 Uhr im Jugendzimmer auf Gewinn zu spielen, um allen Eventualitäten aus dem Weg zu gehen.
Dabei scheinen gerade die ersten vier Bretter der Höchstädter durchaus verwundbar zu sein.
Die Stammspieler Peter Seidel (3 aus 7), Christian Koch (1,5 aus 7), Tobias Schwarzmann (3 aus 7) und Michael Brunsch (2 aus 7) liegen unter der 50% Linie. An den Brettern 5 bis 7 ist mit Alexander Mönius (4,5 aus 8), Dr. Holger Schwarzmann (4,5 aus 8) und Oliver Moenius (4 aus 8) mit erheblichen Widerstand für die Rottendorfer zu rechnen. An Brett 8 bei wechselnden Höchstädter Spielern mit 2,5 aus 7 scheint es für uns eine machbare Aufgabe zu sein.
Die Rottendorfer hingegen verloren bisher lediglich 4 Partien an den ersten sechs Brettern und erreichten dort mit 27 aus 48 sehr gute 56% der Punkte. Also eine sehr harte Nuss für die Gäste! Jedenfalls können die Höchstädter befreit aufspielen und haben nichts mehr zu verlieren.
Letztlich ist aber der sichere Abstieg der Höchstädter aus der Regionalliga ein klarer Verlust für die Liga, da sich dieser Verein mit einer tollen Jugendarbeit, einer vorbildlichen Homepage und einer sehr professionellen Clubzeitung sehr verdient um das Schach in Oberfranken macht.

Bezirksliga Ost:
Ab 14 Uhr kommt es im Jugendzimmer zum Duell von Rottendorf II gegen Bergrheinfeld I, dem entscheidenden Match um den Aufstieg in Unterfrankens höchste Liga.
Die Ausgangssituation ist jedenfalls hier sehr klar. Rottendorf II führt die Tabelle mit einem Mannschaftspunkt Vorsprung vor Bad Neustadt/Saale II an.
Da die Neustädter gegen den Tabellenletzten klarer Favorit sind, muss Rottendorf II gegen die Schweinfurter Vorstadt gewinnen, um eine weitere Meisterschaftsurkunde an die bereits volle Wand des Jugendzimmers zu nageln.
Diese Aufgabe sollte sehr ernst genommen werden, da mit Daniel Ullrich (5,5/8), Frank Drescher (3,5/7), Klaus Edelmann (4/8) und Klaus Bonnes (4/6) an den vier Spitzenbrettern durchwegs harte Partien zu erwarten sind.
An den hinteren vier Brettern muss dann der "Meisterschaftssack" jedenfalls zugemacht werden. Dies ist in Anbetracht der Einzelergebnisse unserer hinteren vier Bretter jedenfalls durchaus machbar. Wir drücken euch die Daumen!

B-Klasse Mitte:
Die vierte Mannschaft muss ebenfalls in Rottendorf im TSV Nebenzimmer gegen den Tabellenzweiten Stetten V an die Bretter. Die letzte Runde bietet nochmal Chance für unsere jungen Spieler Erfahrung zu sammeln.


Bericht: Günter Schmitt
Redaktion: Christoph Bardorz

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