• TSV Rottendorf II - SF Zeiler Turm I             5½ : 2½
  • SC Unterdürrbach - TSV Rottendorf III             4 : 2
  • Lengfeld/Schernau II - TSV Rottendorf IV       0 : 4

Team 2, Bretter 4-8 Team 2, Bretter 5-8

  • Team 1 muss sich noch gedulden, Regionalliga hat noch nicht begonnen
  • Team 2 gewinnt überzeugend
  • Team 3 mit einem Kaltstart
  • Team 4 mit K.o.-Sieg


2. Mannschaft, Bezirksliga Ost
Bereits bei der Sichtung der gegnerischen Aufstellung fiel der Regionalligareserve der Rottendorfer schnell auf, dass der DWZ-stärkste Gegner Werner Pfaff (DWZ 1956) bei den Zeilern fehlte. Insofern konnte es nun auch ein klarer Sieg werden.

Den Startschuss legte Günter Groß an Brett 8 mit einem Damenausflug am Königsflügel. Bei dem Versuch des Gegners einen Bauern mit dem König zu decken, folgte ein Grundlinienschach mit Figurengewinn. Den Rest brachte Günter trocken nach Hause.    1 : 0

Danach folgte Anton Halbich mit Remis an Brett 2 bei materiell ausgeglichener Stellung.   1,5 : 0,5

Dieter Schäflein operierte sicher mit den schwarzen Steinen, eroberte einen Bauern und schaltete dann geschickt ins Endspiel starker Springer gegen schwacher Läufer um, das er sicher nach Hause brachte.    2,5 : 0,5

Ottmar Bauer hatte es mit den weißen Steinen gegen eine Französische Verteidigung zu tun. Er ließ kein Gegenspiel aufkommen und verbesserte seine Stellung zusehends. Am Ende ein taktisches Figurenopfer mit Springergabel und Rückgewinn der investierten Figur, der Gegner streckte sofort die Waffen.    3,5 : 0,5

Alexander Kühn wurde am Spitzenbrett von einem taktischen Qualitätsopfer überrascht, was ihn doch deutlich in Bedrängnis brachte. Dann kam es zu weiteren Ungenauigkeiten im Mittelspiel, was dem Gegner letztendlich einen Mehrbauern im Endspiel brachte.    3,5 : 1,5

Christoph Bardorz verteidigte sich geschickt mit Schwarz gegen seinen Gegner, der am Damenflügel durchbrechen wollte. Letztlich kam es zum Remis in ausgeglichener Stellung.   4 : 2

Simon Fuchs kam mit Schwarz in die Defensive, konnte aber mit b5 kontern und erhielt eine aktive Stellung bei einem Minusbauern. Plötzliches Remisangebot seines Gegners, welches Simon zur Sicherung des Mannschaftskampfes sofort annahm.    4,5 : 2,5

Den Schlusspunkt setzte Peter Güntner an Brett 6 mit seinem bekannten Aufbau. Peter setzte den gegnerischen Königsflügel deutlich unter Druck, was der Gegner ungenau beantwortete. Nach f5 kam die schwarze Stellung deutlich ins Straucheln und hinterließ Doppelbauern und Bauerninseln im schwarzen Lager. Peter konnte dann zum Schlussangriff und Materialgewinn kommen.    5,5 : 2,5

Damit konnten, wie geplant, die hinteren drei Bretter gewinnen!
Vier Siege bei drei Remisen waren letztlich ein verdienter Gesamterfolg und ein gelungener Auftakt für die 2. Mannschaft, die nun den Erstrundensieg in der 2. Runde gegen die starken Spieler der Landesligareserve aus Schweinfurt am 20.10. in Rottendorf bestätigen muss. Der Sieger dieses ersten Spitzenduells darf dann, neben Versbach, vom Bezirksliga-Titel träumen.


3. Mannschaft, A-Klasse Mitte

Die Rottendorfer Mannschaft III musste, bedingt durch einen Krankheitsfall, kurzfristig einen Ersatzspieler aufstellen, was für einige Spieler ein Aufrücken zum nächsthöheren Brett bedeutete, zwingend verbunden mit einem Wechsel der ursprünglich vorbereiteten Spielfarbe. So ging unser Team leicht geschwächt, wie bei einem Kaltstart, in den ersten Wettkampf der Saison.

Die erste Entscheidung fiel an Brett 3. Dort erreichte Rottendorfs Mannschaftsführer Rhys Herrmann mit den weißen Steinen im angenommen Damengambit zunächst eine druckvolle Stellung gegen Dieter Metzger (1464). Schwarz zog alle verfügbaren Kräfte zur Verteidigung seiner Königsstellung heran und konnte schließlich die mitunter komplizierte Stellung durch ausgiebigen Materialtausch klären, bevor Weiß seinen Stellungsvorteil gewinnbringend zu nutzen vermochte. Der dann exponiert stehende schwarze König brachte sich noch rechtzeitig vor den wohl zu zaghaft und unüberlegt ausgeführten Angriffen von Weiß in Sicherheit. Im Endspiel brockte sich Weiß durch eine Unachtsamkeit einen Figurenverlust ein, so dass Schwarz nicht mehr am Durchbringen eines seiner Bauern gehindert werden konnte.    0 : 1

In einer Italienischen Partie an Brett 6 verlor Kai Wiegand (1142) mit Schwarz schon in einer frühen Spielphase durch eine nicht rechtzeitig erkannte Damengabel eine Leichtfigur. Sein Gegner konnte diesen Materialvorsprung durch versierte Spielweise weiter ausbauen und letztendlich zu einem Partiegewinn verwerten.    0 : 2

An Brett 2 war zwischen Rudolf Engel (1622) mit Schwarz und Helmut Reincke (1527) bald eine für beide Seiten hochgefährliche Stellung erkennbar. Rudolf, der sehr erfahren ist und immer äußerst überlegt spielt, hatte bei seinem Mattangriff eine kleine, aber wesentliche Verteidigungsmöglichkeit seines Gegners übersehen. Da seine gesamte Stellung auf diesen spielentscheidenden Angriff ausgerichtet war, musste er seine eigene Verteidigung etwas vernachlässigen, die dann bedauerlicherweise einem Gegenangriff nicht mehr standhalten konnte.    0 : 3

Ein erstes aufmunterndes Ergebnis für Rottendorf konnte Josef Joas (1600) an Brett 4 vermelden. Mit den schwarzen Steinen erarbeitete er sich gegen Jürgen Diehm (1271) bei ausgeglichenem Materialverhältnis einen deutlichen Raumvorteil. Diesen konnte er so weit ausbauen, dass zwei weit vorgerückte, verbundene Bauern nicht mehr von Weiß aufgehalten werden konnten, ohne dabei nennenswert Material zu verlieren.    1 : 3

Weiteren Grund zum Jubel gab es darauf auch an Brett 1, wo Arnold Hammer (1597) mit Weiß gegen den numerisch deutlich stärkeren Gegner Gerhard Münch (1936) gewann. Nach Abtausch von jeweils drei Leichtfiguren hatte sich eine scheinbar unauflösbare, verzahnte Stellung ergeben, in der es nur entsprechend kleinschrittig voranging. Doch dann eroberte Weiß die Qualität und einen Bauern. Der kurz darauf von Weiß angebotenen Damentausch wurde von Schwarz angenommen, was der Anziehende umgehend für einen weiteren Bauerngewinn nutzte. Unterdürrbachs Gerhard Münch gab - vielleicht etwas voreilig - die Partie angesichts seines Materialrückstands auf.    2 : 3

Schwierig wurde es nun an Brett 5 für Andreas Grünewald, der sich nun verpflichtet sah, mit den weißen Steinen gegen Gregor Blum (1020) zu gewinnen, um Rottendorf wenigstens noch einen Mannschaftspunkt zu sichern. In einer Partie, in der auf keiner Seite Zeit zum Rochieren gefunden wurde, konnte Schwarz einen frühen Damentausch erzwingen. Durch ständigen Druck auf die weiße Königsstellung erreichte Schwarz eine Schwächung der weißen Bauernstruktur, die sodann zum ständigen Angriffsziel wurde. Hartnäckig leistete Andreas den Angriffen - und wiederholten Remisangeboten - seines Gegners Widerstand. Die Partie mündete in ein Turmendspiel, in dem Schwarz mit 4 gegen 2 Bauern letztlich doch den Sieg einfahren konnte.    2 : 4


4. Mannschaft, B-Klasse Mitte
Unsere Jugendmannschaft mit Mannschaftsführer Siegfried Stark traf im Auswärtsspiel auf das Nachwuchs-Team aus Lengfeld angeführt von Tobias Neumann, der vor einigen Jahren noch für Rottedorf spielte.
An Brett 1 beging Siegfried Stark zwar zuerst einen Fehler, der Tobias Neumann allerdings entging. Siegfried setzte sich am Ende durch.
Am zweiten Brett spielte Namik Asani gegen David Scheuermayer, der lange Widerstand leistete, aber letztendlich der professionellen Spielweise von Namik unterlag.
Johann Teichert gewann gegen Mark Lintl mühelos.
Leonardo Martach setzte Felix Oppmann nach wenigen Zügen matt.


Bericht 2. Mannschaft und Fotos: Günter Schmitt
Bericht 3. Mannschaft: Rhys Herrmann
Bericht 4. Mannschaft: Siegfried Stark
Redaktion: Christoph Bardorz

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